Alltagsliebe

Backen und Entspannen – Elsässer Apfeltarte

Die Zusammenstellung der Zutaten ..., anfangen zu 'wurschteln', vielleicht ein bisschen Musik im Hintergrund, abwiegen, mischen, abschmecken, formen oder streichen ... Ofentür auf, Kuchen rein, abwaschen .... und dann den süßen Geruch, der durch die Wohnung steigt, riechen ... hmmmm 🙂
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Beim Backen finde ich es so wichtig, wie bei allem anderen, vor allem etwas in Liebe zu tun. Einfach in dem anzukommen, was man grade tut. Und da es darauf ankommt, dass der Kuchen hinterher ja vor allem lecker sein soll, sollte man da auch ganz viel Liebe reinstecken. So, das Wichtigste wäre vorab schonmal geklärt! 🙂
Außerdem gelingt es doch am besten zu entspannen, wenn man sich so richtig in etwas vertiefen kann, oder?! Und man gewinnt gleich zweifach - zum Einen kann man abtauchen, zum Anderen seine Liebsten um sich rum mit was Leckerem glücklich machen.
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Aber da Du jetzt bestimmt schon einen wässrigen Mund hast, teile ich an dieser Stelle das Rezept meines Lieblingskuchens mit Dir 🙂

 

Elsässer Apfeltarte

 

Zutaten für den Teig:
200 g Mehl
100 g Butter
1 Eigelb
30 g Zucker
1 Messerspitze Salz
2 Esslöffel kaltes Wasser
je 50 g gemahlene Mandeln & Haselnüsse (kein Muss - Allergiker können diese natürlich einfach weglassen)
Zum Belegen brauchst Du 1 knappes kg säuerliche Äpfel. Am liebsten nehme ich Boskop, aber auch Elstar oder Gravensteiner eignen sich hervorragend.
Für den Guss benötigst Du:
100 g Zucker
3 Eier
1/8 l Sahne und das Innere von
1 Vanilleschote
Zum Abrunden kannst Du Puderzucker fein oben drüber sieben oder Aprikosenmarmelade warm machen, damit sie schön flüssig wird. Eventuelle Obststückchen würde ich rausnehmen und dann vorsichtig auf den Kuchen streichen. Aber Obacht: die Tarte-Decke ist sehr zart, deshalb solltest Du hier Deine Samthandschuhe auspacken 😉 
So, los gehts:
Aus dem Mehl, kleinen Butterflocken. dem Eigelb, Zucker, Salz und kaltem Wasser einen Mürbeteig kneten. Wenn Du magst, kannst Du diesen 1 - 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Mir fehlt meistens die Geduld dafür, weswegen ich die Tarte immer gleich weiterverarbeite. Bislang ist sie deshalb nicht schlechter geworden 😉
Den fertigen Teig nun ca. 3 - 4 mm dick ausrollen und eine Tarteform (Durchmesser ca. 24 - 26 cm) damit auslegen - eine normale runde Kuchenbackform geht natürlich auch 😉 Am besten schmeckt die fertige Tarte später wenn Du auf den Boden eine Mischung aus gemahlenem Mandeln und Haselnüssen streust ... hmmmm .... 😉
Jetzt gehts ans Schälen der Äpfel. Du kannst diese je nach Belieben in Viertel schneiden, die Kerngehäuse entfernen und die Tarte damit schön belegen. Weil es allerdings in meinen Augen schöner aussieht und ein interessanteres Ess-Erlebnis ist, jage ich die Äpfel einmal durch die Küchenreibe, so dass sie ca. 2 - 3 mm dünn sind und verteile sie danach luftig auf der Mandel-Nuss-Mischung.
Jetzt kann die Tarte erstmal für 25 min bei 200 °C Ober-/Unterhitze in den vorgeheizten Ofen bis die Äpfel halb gar sind.
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In der Zwischenzeit kannst Du nun den leckeren Guss vorbereiten. Hierfür rührst Du den Zucker mit den Eiern schaumig und kannst Dich über die schöne Farbe freuen 🙂 Jetzt gibst Du vorsichtig die Sahne und das Innere der Vanilleschote dazu.
Die halb fertig gebackene Tarte nun aus dem Ofen nehmen (bitte nicht die Fingerchen verbrennen!), den Guss drüber gießen und für weitere 20 - 30 min fertig backen.
Geschafft! Die Tarte nun erstmal in der Form schön abkühlen lassen. Danach je nach Belieben fein mit Puderzucker besieben oder mit der vorgewärmten Aprikosenmarmelade bestreichen.
Zum Schluss noch ein Tipp für Eilige, die auch ihren Entspannungsalltag gut planen wollen:
Mürbeteig lässt sich sehr gut vorbereiten und hält sich bis zu zwei Wochen im Kühlschrank. Du kannst ihn sogar einfrieren. Dann solltest Du ihn allerdings nach dem Auftauen nochmal kurz im Backofen heiß backen, damit der Teig die beim Auftauen entstandene Feuchtigkeit wieder verliert.
Ich wünsche Bon Appétit! 🙂
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